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Derzeit lese ich von Douglas Adams & Mark Carwardine das Buch „Die letzten ihrer Art – Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde“.
Herr Adams ist ja eher für lustig-skurille Science-Fiction wie „Per Anhalter durch die Galaxis“ bekannt, aber auch hier bleibt er seinem Stil treu. Witzig und dennoch sehr nachdenklich beschreibt er seine Reisen mit Mark Cawardine zu verschiedenen bedrohten Tierarten unserer Erde, z.B. den Komodo-Waranen, dem Kakapo („der größte, dickste und flugunfähigste Papagei der Welt“) und dem Yangtse-Delphin.
Da diese Reisen um 1988 herum stattfanden, ist es umso trauriger, wenn man weiß, dass wir es geschafft haben, den Yangtse-Flussdelphin zum Beispiel innerhalb dieser Zeit dann doch noch auszurotten – bei der letzten Suche dieses Jahr (2008) wurden keine mehr gefunden. Ich schreibe bewusst ‚wir‘, denn die Verantwortung dafür hat die gesamte Menschheit.
„Das Tolle daran, die einzige zwischen richtig und falsch unterscheidende Art zu sein, ist, dass wir uns immer genau die Regeln ausdenken können, die uns gerade in den Kram passen.“
Dennoch, kein erhobener Zeigefinger und genau das macht das Buch so genial.
Im Moment bin ich allerdings noch bei den Berggorillas.
Bis jetzt: ein Buch zwischen Gänsehaut und Lachtränen, wenn es bekannter wäre (komisch, ist doch immerhin die 28. Auflage^^), könnte man so vermutlich auch noch den letzten Schnarchsack wachrütteln.
Weihnachtsgeschenke gefunden (8,95€ in der Taschenbuchausgabe mit 268 Seiten bei Amazon, das Hörbuch wäre wohl nicht empfehlenswert).
Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen: ‚Douglas, Du fehlst!‘ – ich will ne Fortsetzung😦 (dabei bin ich noch nicht mal fertig mit lesen -.-)

Nunja der Text hier dümpelte noch unveröffentlicht auf meinem Stick rum, nun hab ich das Buch auch fertig gelesen und ich muss sagen: eins der Besten, das ich in letzten Jahren lesen durfte!